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2026-13
BGH, Urt. vom 23.03.2026 – VI ZR 334/23
Gemäß Art. 4 Abs. 1, 63 Abs. 1 lit. a) VO (EU) 1215/2012 vom 12.12.2012 (Abl. Nr. L 351/1; EuGVVO) sind Gesellschaften und juristische Personen an dem Ort ihres satzungsmäßigen Sitzes [hier: Deutschland] zu verklagen. In Abgrenzung von sog. Klimaklagen, bei denen sich das anwendbare Recht möglicherweise nach der (unionsrechtlichen) Kollisionsnorm für Umweltschädigungen (Art. 7 VO (EG) 864/(...)

2026-12
BGH, Beschl. vom 19.02.2026 – IX ZR 103/25
Ein Anerkennungsversagungsgrund wegen eines offensichtlichen Widerspruchs der anzuerkennenden Entscheidung gegen die öffentliche Ordnung (ordre public) des ersuchten Mitgliedstaates kann lediglich im Rahmen eines Antrages nach den Vorschriften der § 1115 Abs. 1 ZPO iVm Art. 47 Abs. 1 VO (EU) 1215/2012 vom 12.12.2012; Abl. Nr. L 351/1; EuGVVO) geltend gemacht werden. Mit der Vollstreckungsa(...)

2026-11
BGH, Urt. vom 24.02.2026 – VI ZR 415/23
Äußerungsrechtliche Unterlassungsansprüche sind von dem – unionsautonom und weit auszulegenden – Begriff der „Zivilsache“ im Sinne von Art. 1 Abs. 1 der VO (EU) 1215/2012 vom 12.12.2012 (Abl. Nr. L 351/1; EuGVVO) umfasst; mit Geltendmachung eines solchen äußerungsrechtlichen Unterlassungsanspruchs übt ein Staat keine Befugnisse aus, die von den im Verhältnis zwischen Privatpersonen geltenden(...)

2026-10
OLG Düsseldorf, Urt. vom 21.01.2026 – 18 U 155/24
Gemäß Art. 5 Abs. 1 der VO (EG) 593/2008 vom 17.06.2008 (ABl. Nr. L 177/6; Rom I-VO) ist auf einen Beförderungsvertrag das Recht des Staates anzuwenden, in dem der Beförderer seinen gewöhnlichen Aufenthalt [hier: Deutschland] hat, sofern sich in diesem Staat auch der Übernahmeort oder der Ablieferungsort oder gewöhnliche Aufenthalt des Absenders befindet. [LS der Redaktion]

2026-9
OLG Hamburg, Urt. vom 12.02.2026 – 6 U 90/24
Ist Vertragsstatut deutsches Recht, das damit gemäß Art. 12 Abs. 1 lit. a) VO (EG) 593/2008 vom 17.6.2008 (Abl. Nr. L 177/6; Rom I-VO) auch für die Auslegung des Vertrages maßgeblich ist, bedeutet dies nicht, dass der Vertrag nach deutschem Rechtsverständnis auszulegen wäre. Entscheidend ist, wie ein objektiver Empfänger die Abrede verstehen durfte. [LS der Redaktion]
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