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Verfahrensgang

LG München I, Urt. vom 18.03.2016 – 29 U 1797/16
OLG München, Urt. vom 02.03.2017 – 29 U 1797/16, IPRspr 2018-211a
BGH, Vorlagebeschl. vom 20.09.2018 – I ZR 53/17, IPRspr 2018-211b
EuGH, Urt. vom 22.06.2021 – C-682/18 u. C-683-18
BGH, Urt. vom 02.06.2022 – I ZR 53/17, IPRspr 2022-322

Rechtsgebiete

Zuständigkeit → Besonderer Deliktsgerichtsstand
Immaterialgüterrecht (ab 2020) → Urheberrecht

Leitsatz

Der Erfolgsort einer unerlaubten Handlung gem. Art. 5 Nr. 3 LugÜ ist bei einer behaupteten Verletzung des Urheberrechts oder verwandter Schutzrechte durch ein öffentliches Zugänglichmachen oder eine öffentliche Wiedergabe des Schutzgegenstands über eine Internetseite im Inland belegen, wenn die geltend gemachten Rechte im Inland geschützt sind und die Internetseite (auch) im Inland öffentlich zugänglich ist.

Nach dem durch Art. 8 Rom II-VO berufenen Recht des Staates, für den der Schutz beansprucht wird, sind insbesondere das Bestehen des Rechts, die Rechtsinhaberschaft des Verletzten, Inhalt und Umfang des Schutzes sowie der Tatbestand und die Rechtsfolgen einer Rechtsverletzung zu beurteilen. [LS der Redaktion]

Rechtsnormen

LugÜ II Art. 5
Rom II-VO 864/2007 Art. 8

Sachverhalt


[Siehe auch die Entscheidungen des BGH gleichen Datums – I ZR 54/17 (IPRspr 2022-326), I ZR 55/17 (IPRspr 2022-324), I ZR 56/17 (IPRspr 2022-325), I ZR 57/17 (IPRspr 2022-327) und I ZR 135/18 (IPRspr 2022-323).]

Fundstellen

LS und Gründe

BGHZ, 233, 373
GRUR, 2022, 1324
K&R, 2022, 605
MDR, 2022, 1228
MMR, 2022, 879
NJW, 2022, 2994
WRP, 2022, 1120
ZIP, 2022, 1828
ZUM, 2022, 723
GRUR Int., 2023, 791

nur Leitsatz

EWiR, 2022, 602, mit Anm. Hoeren

Permalink

https://iprspr.mpipriv.de/2022-322

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